Sozialhypothek

Die derzeit bestehende russische Hypothek ist fĂĽr die breite Masse der Bevölkerung unzugänglich und kann das Wohnungsproblem nicht lösen. In diesem Zusammenhang wurde bereits darĂĽber gesprochen, dass es einen Unterschied zwischen Hypotheken und Hypotheken gibt, dass gewerbliche Hypotheken fĂĽr die „reiche“ Minderheit entwickelt werden sollten und dass fĂĽr die „arme“ Mehrheit eine Art „soziale Hypothek“ erdacht werden sollte. Sind solche Gespräche legitim und kann die Hypothek fĂĽr verschiedene Bevölkerungsgruppen unterschiedlich sein??

Sozialhypothek

Es liegt auf der Hand, dass sich in einem Land mit einer derart signifikanten Differenzierung des Lebensstandards die Bedingungen fĂĽr die Bereitstellung von Wohnraum fĂĽr sozial ungeschĂĽtzte Bevölkerungsgruppen von Programmen unterscheiden sollten, die sich auf ein eher enges Segment der „Reichen“ konzentrieren. Es ist dieser Faktor, der der Tatsache zugrunde liegt, dass die Hypothek, die sich gerade erst entwickelt hat, bereits in „soziale“ und „kommerzielle“ unterteilt wurde..

BefĂĽrworter dieser Spaltung argumentieren wie folgt: „Sozialhypothek“ sollte auf staatlicher UnterstĂĽtzung beruhen, nur sozial ungeschĂĽtzte BĂĽrger betreffen, und die Verbesserung der Wohnbedingungen in ihrem Rahmen sollte nur innerhalb der festgelegten sozialen Normen erfolgen.

„Gewerbliche Hypothek“ besteht im Gegenteil fĂĽr BĂĽrger mit ausreichend hohem Einkommen, um ihre Darlehensverpflichtungen unabhängig erfĂĽllen zu können. Diese Hypothek muss zu Marktbedingungen ohne staatliche Beteiligung aufgenommen werden.

Eine ähnliche Aufteilung der Hypotheken in „soziale“ und „kommerzielle“ hat bereits auf gesetzlicher Ebene begonnen. Dies spiegelte sich insbesondere im Bundeszielprogramm „Wohnen“ fĂĽr den Zeitraum bis 2013 sowie im Konzept zur Entwicklung des Systems der Hypothekarkredite wider, das durch das Regierungsdekret vom 11. Januar 2000 verabschiedet wurde.

Ende 2003 forderte die Staatsduma die zuständigen Abteilungen auf, ein spezielles Gesetz ĂĽber „Sozialhypotheken“ zu entwickeln, das die Festlegung allgemeiner Bestimmungen fĂĽr dessen Umsetzung fĂĽr Beschäftigte des öffentlichen Sektors und BĂĽrger mit niedrigem Einkommen vorsieht.

BefĂĽrworter von „Sozialhypotheken“ (nennen wir sie „Populisten“) glauben, dass es möglich ist, klar zwischen „kommerziellen“ und „sozialen“ Hypotheken zu unterscheiden. Die Hauptsache ist ihrer Meinung nach, dass sich letztere nicht durch „Ziehen“ entwickelt und dass alles, was aus dem Haushalt zugewiesen wird, absolut transparent ist und auch klar definiert ist, wer auf diese Zahlungen zählen kann.

„Sozialhypothek“ ist eine Pseudohypothek?

Selbst ein Laie versteht jedoch, dass die EinfĂĽhrung der „Sozialhypothek“ viele Fragen mit sich bringen wird, wer als sozial gefährdete und einkommensschwache BĂĽrger eingestuft werden sollte. Das Problem ist, dass es hier keine klaren Bewertungskriterien gibt und dies anscheinend nicht möglich ist. Erstens ist das Land zu groĂź, und das Einkommen, das fĂĽr eine Region als groĂź angesehen wird, gilt nicht fĂĽr eine andere. Zweitens ist die Höhe des offiziellen Einkommens in einem Land, in dem die ĂĽberwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer „graue“ und „schwarze“ Gehälter erhält, kein objektiver Indikator. Drittens ist das Konzept der „Haushaltssphäre“ äuĂźerst vage, da ein seltener Lehrer oder Arzt jetzt kein zusätzliches Einkommen mehr hat.

Die EinfĂĽhrung der „Sozialhypothek“ hat auch grundsätzliche Gegner (nennen wir sie „Marktteilnehmer“), die der Ansicht sind, dass alle Probleme im Zusammenhang mit Wohnungsbaukrediten allgemein und nach einheitlichen Standards gelöst werden sollten, die vom Markt und nicht von Beamten vorgegeben werden.

Ihrer Meinung nach stammt alles, was ohne BerĂĽcksichtigung der Marktgesetze getan wird, vom Bösen, und „Sozialhypothek“ ist eine Pseudohypothek, die alle Marktmechanismen durchbricht. Ja, dies ist ĂĽberhaupt keine Hypothek, sondern der Kauf von Wohnraum in Raten, wenn der Kreditzins und die tatsächlichen Kosten einer Wohnung kĂĽnstlich gesenkt werden und die Differenz mit Budgetgeldern zurĂĽckgezahlt wird. Aber es gibt kein Geld im Haushalt, und die Praktiker haben lange verstanden, dass es mit seiner Hilfe unmöglich ist, Wohnungsprobleme von 80% der Bevölkerung des Landes zu lösen.

Daher sagen die „Marktleute“, wenn der Staat die Lebensbedingungen seiner BĂĽrger verbessern will, dann lasse er bestimmten Menschen helfen. Die Zinssätze und Standards fĂĽr die Ausgabe von Hypothekendarlehen sollten marktbasiert bleiben. Nur in der der Bank zur VerfĂĽgung gestellten Gewinn- und Verlustrechnung sollten BĂĽrger mit niedrigem Einkommen das Recht auf Budgethilfe als Quelle fĂĽr die RĂĽckzahlung von Darlehen als Quelle fĂĽr die RĂĽckzahlung von Darlehen angeben. Tatsächlich spielt es fĂĽr Banken keine Rolle, bei denen der Kreditnehmer die Mittel zur Tilgung des Kredits verwendet, sei es sein Gehalt oder eine Subvention; Hauptsache, die Finanzierungsquelle ist konstant und zuverlässig.

Einige „Marktleute“ sind sogar davon ĂĽberzeugt, dass „Sozialhypothek“ schädlich sein kann, insbesondere wenn wir damit etwas meinen, das es einer Person ermöglicht, kein Marktdarlehen, sondern ein sehr billiges oder sogar kostenloses Darlehen auf Kosten von Haushaltsmitteln fĂĽr sich selbst auszuhandeln. Besonders besorgniserregend ist die Wahrscheinlichkeit, dass andere BĂĽrger, die ĂĽber die Möglichkeit Bescheid wissen, einen Kredit praktisch umsonst zu erhalten, sich nicht fĂĽr Kredite zu Marktinteressen anstellen.

Effizienz ist immer noch fraglich

Der Staat hat bereits versucht, eine Art „Sozialhypothek“ zu schaffen, indem er Programme fĂĽr die Bereitstellung von Wohnraum auf Kredit fĂĽr Militärpersonal und Angestellte aus Haushaltsbereichen entwickelt hat. Bisher haben sie keinen spĂĽrbaren positiven Effekt erzielt, da die örtlichen Beamten selbst nicht wissen, was und wie sie in diese Richtung tun sollen..

Während der Immobilienmarkt instabil bleibt, kann es beispielsweise nicht in Frage kommen, die Anzahlung zu reduzieren (jetzt sind es 30% der Kosten einer Wohnung). Gleichzeitig weisen Banken auf hohe Risiken hin. Und sie sind ziemlich verständlich. Zum Beispiel ist es seit einiger Zeit erlaubt, Menschen aus Hypothekenhäusern zu vertreiben, die die Darlehensschuld nicht zurĂĽckzahlen können. Wie sich jedoch herausstellt, verstößt dies gegen die Verfassung, wenn die Wohnung des Schuldners die einzige ist und das Problem, ihm eine alternative Unterkunft zur VerfĂĽgung zu stellen, nicht gelöst wurde. Es gibt einige träge Gespräche ĂĽber Umsiedlungswohnungsbestände und ĂĽber kommunale „Mietshäuser“, aber dies ist alles nur ein Lippenbekenntnis. Und warum sollte eine Gemeinde beispielsweise „Sozialhäuser“ in ihrer Bilanz haben??

In einigen Regionen wird versucht, die Zinssätze fĂĽr Hypothekendarlehen aus dem Haushalt zu subventionieren. Die Wirksamkeit dieses Ansatzes ist jedoch fraglich. SchlieĂźlich sollten solche Subventionen fĂĽr die gesamte Laufzeit des Darlehens gelten, die mindestens 10 bis 15 Jahre beträgt. Nehmen wir an, das Budget hat heute einen bestimmten Betrag fĂĽr diese Zwecke. Und was wird morgen passieren, wenn beispielsweise die Weltölpreise sinken und sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt? Sie werden beginnen, die Ausgabenposten zu ĂĽberarbeiten, und das gesamte System der „Sozialhypothek“ wird zusammenbrechen?

Was ist zu tun?

Die Frage der Verfügbarkeit von Wohnungsbaudarlehen für die breite Masse der russischen Bürger bleibt weiterhin offen. Es ist klar, dass der einzige Weg, den Zugang zu Hypotheken zu vereinfachen, darin besteht, die Wohnkosten zu senken. Dazu muss das Angebot auf dem Markt die Nachfrage deutlich übersteigen. Aber können wir das in naher Zukunft erwarten??

Hier könnte sich der Staat mit voller Kraft umdrehen und zusätzliche Haushaltsmittel zur Finanzierung des Wohnungsbaus suchen. Aber wo ist da … In Bezug auf den obskuren Begriff „soziale Marktwirtschaft“ ist es viel einfacher, Vorteile aus dem Geschäft zu ziehen.

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