Einhebelmischer: Kugel oder Keramik?

Wenn Sie es gewohnt sind, Ihre Hände mit Wasser und Seife zu waschen, sind Sie wahrscheinlich ein Fan von Einhebelhähnen. Ein einziger Knopf regelt sowohl den Druck als auch die Temperatur des Wassers. Einfach, bequem, hygienisch.

Einhebelmischer: Kugel oder Keramik?

WIE UNTERSCHEIDET SICH EIN VENTIL VON EINEM MISCHER??

Normalerweise denken wir nicht darüber nach und betrachten diese Wörter auch. Klarheit wird durch GOST 19681-94 eingeführt:

  • Ein Wasserhahn ist eine Wasserfaltvorrichtung, die Wasser aus dem Wasserversorgungssystem liefert und dessen Verbrauch durch den Verbraucher reguliert.
  • Der Mischer mischt neben dem, was ein normaler Wasserhahn kann, auch kaltes und heißes Wasser und ermöglicht es auch, seine Temperatur zu regulieren.
  • Einhebelmischer: Kugel oder Keramik?

    KARTUSCHE: KUGEL ODER KERAMIK?

    Sie irren sich zutiefst, wenn Sie der Meinung sind, dass die Füllung aller Einhebelmischer gleich ist. Die Patrone im Inneren kann aus Kugel oder Keramik bestehen (besteht aus fest geschliffenen Keramikplatten)..

  • Die Kugel wird so entsprechend der Form des Hauptstrukturelements – des Regelkopfes aus Edelstahl – genannt. Die hohle Kugel mit Löchern und einem Stift ist hochglanzpoliert und sitzt fest im Körper, wo heißes und kaltes Wasser von beiden Seiten über Messingrohre oder einen flexiblen Schlauch zugeführt wird. Im Inneren vermischen sich die beiden Ströme und Wasser mittlerer Temperatur tritt in den Auslauf ein. Am Stift ist ein Griff angebracht. Wenn es gedreht wird, dreht sich der Ball. Bei einer Änderung seiner Position ändern sich die Querschnitte der Löcher für die Versorgung mit kaltem und heißem Wasser. Um die Dichtheit der Patrone zu gewährleisten, sind die Löcher mit Dichtungen abgedichtet. Zusätzlich hat die Kugelpatrone einen Ring, der den Drehwinkel des Griffs in Richtung heißes Wasser begrenzt. Dies geschieht, um mögliche Verbrennungen zu vermeiden und den Mischer auf bestimmte Wasserversorgungsbedingungen abzustimmen.
  • Die Keramikpatrone besteht aus zwei Unterlegscheiben (Platten) aus Cermet, die fest miteinander geschliffen sind. Sie bestehen in der Regel aus dem sogenannten Aluminiumoxid. Hauptsache aber nicht einmal das Material, sondern die Verarbeitung. Das Cermet für Markenmischer ist beschallt und ein Paar Unterlegscheiben für jede Patrone sind perfekt aufeinander abgestimmt. Dank dieser Oberflächenbehandlung kommt es auf molekularer Ebene zu Wechselwirkungen zwischen den Platten – kein einziger Wassertropfen kann zwischen ihnen eindringen. Übrigens können Sie die Qualität der zerlegten Patrone überprüfen, indem Sie die Unterlegscheiben übereinander legen. Wenn sie wie magnetisiert angezogen werden und es nicht so einfach ist, sie zu lösen, leckt die Patrone nicht. (Wir empfehlen, solche Manipulationen nicht mit einer neuen Patrone selbst durchzuführen. In diesem Fall verzichten die Hersteller auf alle Gewährleistungsverpflichtungen.)
  • Genau wie beim Kugelregulierkopf haben die Platten Löcher für die Zufuhr von heißem und kaltem Wasser, deren Abschnitt sich ändert, wenn der Griff gedreht wird. Im Gegensatz zu Kugelpatronen gelang es Keramikherstellern, die Struktur reibungsanfälliger Dichtungen – das anfälligste Element des Wassermischmechanismus – vollständig zu entfernen. (Es gibt zwar Dichtungen, die den Wassereinlass abdichten, diese Belastungen treten jedoch nicht auf.)

    Keramikpatronen sind auch mit drei Platten (beweglich – mittel) erhältlich. Das Design wurde speziell für den Einsatz in Sanitärsystemen mit niedrigem Arbeitsdruck entwickelt. Bei solchen Modellen wird Wasser nicht in der „Aussparung“ zwischen den Platten gemischt, sondern im Ventilkörper, wodurch der Widerstand stark verringert wird und der Mischer auch bei 0,2 atm verwendet werden kann..

    Natürlich gibt es in den „fortschrittlichen“ Keramikpatronen auch Temperaturbegrenzer für heißes Wasser und alle Arten von Schnickschnack, um Geld zu sparen.

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